Auf dem Wege nach Vršic zeigt sich auch die Russische Kapelle, die zur Erinnerung und Mahnung an die Unsinnigkeiten der Weltkriege erstellt wurde. Zwischen den Jahren 1916 und 1917 haben die Russen sich eine zierliche Kapelle gebaut. Sie hat zwei kleine Säulen in bekannter russischer Form. Um die Kirche herum und am Weg entlang liegen die Gräber russischer Gefangenen.
Vršič hatte während des 1. Weltkrieges strategische Bedeutung, denn es ermöglichte der österreichishen Armee einen einfacheren Zugang zur Front an der Soča. Die Versorgung mit dem Kriegsmaterial verlief unuterbrochen. Vršič musste auch in den Wintermonaten durchfahrbar bleiben. Die Strasse befreiten von riesigen Schneemengen die russischen Gefangenen unter der Aufsicht der österreichischen Soldaten. Eines Tages hat eine riesige Schneelavine den russischen Kamp verschüttet. Unter den Schnee fanden den Tod mehr als dreihundert Gefangene und ungefähr zehn Wächter.